Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
10.06.2020
Gesprächsrunde zum Thema Wolfsriss in Kade
Zu den häufigen Wolfssichtungen bzw. -vorkommnissen im Jerichower Land, wie zuletzt am Beispiel in Kade, fand eine von MdB Manfred Behrens initiierte Gesprächsrunde mit dem Beigeordneter Thomas Barz, Bürgermeister der EHG Jerichow Harald Bothe, Ortsbürgermeister von Kade, Holger Wenslau, Mathias Holzberger Vorsitzender der Jägerschaft Genthin, CDU-Stadtrat Alexander Otto  sowie Marcel Gröppler (Halter der gerissenen Tiere) zum Thema Wolfsriss in Kade statt.
MdL Detlef Radke äußerte sich folgendermaßen:
„Die Tatsache, dass Wölfe in bewohnte Siedlungen eindringen, um dort Tiere zu töten, das ist ein sehr ernstes Signal. Die Behörden sind hier dringend aufgefordert, sofort zu reagieren.
Wölfe waren, sind und werden immer Raubtieren bleiben.
Bei Futtermangel, Jungtiere im Rudel oder Krankheiten, ist davon auszugehen, dass sie auch Menschen angreifen. Hochgradig gefährdet sind Kleintiere sowie Kinder.
Das Jagdrecht haben wir als CDU-Fraktion des Öfteren diskutiert. Sollte der Wolf ins Landesjagdrecht aufgenommen werden, steht immer noch darüber das EU-Recht. Dies besagt, dass Wölfe unter besonderem Schutz stehen. Eine eventuell geplante Gesetzesänderung stehe daher konträr zum EU-Recht und dem Prinzip: Herdenschutz vor Wolfsabschuss.
Wir als CDU-Fraktion  favorisieren eine Lösung, die besagt, dass eine gesteuerte Entnahme in Krisensituationen die beste Lösung sein kann.
Kein Mensch will die Wölfer wieder ausrotten, aber ein gezielter Abschuss von aggressiven Tieren betrachten die Wölfe des Rudels als Zeichen, sich von Menschen fernzuhalten. Zumal unter Fachleuten feststeht, dass über 50 % der vorhandenen Tiere Wolfshybride sind.
Die Gegner der Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht sprechen immer von dem Tierwohl der Wölfe. Doch was ist mit dem Wohlbefinden von Tieren, die durch Wölfe gerissen werden – zählt das nicht? Deswegen sei die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht für mich noch nicht vom Tisch.“

Bilderserie
Direkt zur Bildergalerie
Impressionen
Termine
CDU Landesverband
Sachsen-Anhalt