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20.12.2017
Pressemitteilung zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP)
Seuchenschutz durch nachhaltiges Präventionsmanagement

Zur heutigen Landtagsdebatte um den Antrag der Koalitionsfraktionen „Präventive Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest verstärken“ erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Detlef Radke:

Magdeburg -

Die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt schaut mit Sorge auf die Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest in unseren Nachbarländern. Um einer möglichen Einschleppung und Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegen zu wirken, müssen wir jetzt präventive Maßnahmen verstärken. Dieser Seuche muss mit Bestands- und Biosicherheit begegnet werden, entsprechende Übertragungswege für das Virus müssen erkannt und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschlossen werden.

Der Seuchenschutz muss durch ein nachhaltiges Präventionsmanagement verfolgt werden. Dazu sollte sowohl die Zusammenarbeit zwischen Tierproduzenten und Tierärzten sowie Kreisveterinären als auch die Nutzung von Seuchenschutzwannen intensiviert werden. Ferner sind Anreize und Erleichterungen für die Jägerschaft zu schaffen, welche eine effiziente Reduzierung des Bestands an Wildschweinen ermöglichen (z.B. Nachtzielgeräte, Zielscheinwerfer und Schalldämpfer). Dahingehend begrüßen wir die aktuell gültige Erlaubnis zur beschränkten Jagdausübung in den befriedeten Bezirken ‚Großer Werder‛ und ‚Stadtpark Rotehorn‛ in Magdeburg. Die Voraussetzung für eine beschränkte Jagdausübung für weitere befriedete Bezirke mit hohem Wildschweinaufkommen muss unbedingt geprüft und die Jagd bei Erfüllung der Voraussetzungen dann verfolgt werden

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