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Archiv
04.11.2015
Sven Schulze - MdEP in Tangermünde
Sven Schulze, MdEP, und Detlef Radke haben sich mit der Geschäftsführerin Christel Börsch von der Tangermünder SET Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft getroffen, um sich einen Überblick über die Situation des Unternehmens zu verschaffen. Börsch berichtete über die Probleme, die Umweltorganisationen wie BUND und NABU dem Unternehmen bereiten. Sie würden mit ihren Klagen diverse Bauprojekte zeitlich verzögern, was die Firmen an der Elbe letzten Endes viel Zeit und Geld koste.
v.l.: Detlef Radke, Geschäftsführerin Christel Börsch, Hildegard Wynands, Sven Schulze MdEP
Die SET ist abhängig von der Elbe als Wasserstraße und strebt einen Ausbau an, um die Fließgeschwindigkeit des Flusses zu erhöhen - zum Einen, um Sedimentablagerungen in Richtung Hamburg weiterzutragen, und zum Anderen, um die in Tangermünde gefertigten Schiffe über die Wasserstraße zu ihrem Bestimmungsort bringen zu können. Umweltschutzorganisatoren würden mit ihren Klagen den Ausbau verzögern und das Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten bringen.

Sven Schulze, der sich für die Eindämmung des Verbandsklagerechtes einsetzt, bestätigte die Probleme, denn sie würden jenen "Steinen" ähneln, die die Umweltschützer beim Bau der A14 in den Weg gerollt hätten. "Das ist existenziell. Da hängen nicht nur die Arbeitnehmer dran, sondern auch die Familien", sagte Schulze in der Gesprächsrunde.
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